Über Kabini

Die Menschen der Region

Nagarhole ist auch die Heimat einiger indigener Volksstämme, die hier geschützt vor den Einflüssen der Gesellschaft blieben und sich daher ihre Lebensweise, die im Einklang mit der Natur der Region steht, bewahrt haben.

Es wird vermutet – zumindest nach einer Theorie -, dass sich nach dem Fall des Pallava-Reiches im 8. Jahrhundert viele Kurubas in Südindien als kleine Bauern niederließen, während einige der Kurubas sich im Wald Südindiens versteckten, ihr Leben an diese Umgebung anpassten, dort aufgrund ihrer Isolation ihre eigene Kultur entwickelten und inzwischen Traditionen, die sich von den anderen Nachfahren der Kurubas unterscheiden, pflegen.

Die Kurubas leben in kleinen Siedlungen, die Hadi oder Hatti genannt werden. Ursprünglich waren sie Jäger und Sammler, gingen dann aber zur Landwirtschaft und später auch zum Sammeln von kleineren Produkten des Waldes und zum Korbweben über. Heute arbeiten sie meist als kleine Bauern rund um die Wälder.

 
Kabini Tribes
Die Stammesvölker von Kabini

„Der Bär und meine Ahnen lebten gut vom Honig. Der Bär ließ immer die Hälfte des Honigs für meine Vorfahren zurück. Wenn meine Vorfahren als erste den Honig ernteten, hinterließen sie ebenfalls die Hälfte für den Bären. So teilten sie den Honig und lebten gemeinsam viele Jahrhunderte zusammen im Wald.“

- Eine alte Kuruba Redensart

- Jenu Kurubas (Honigsammler)

- Betta Kurubas (Bergstämme)

- Kadu Kurubas (Waldbewohner)

- Yeravas und Soligas